Tagebucheintrag vom 26. Januar 2005

Gedanken...

Gedanken fassen - wie macht man das? Was braucht man? - Musik, Gefühle, Zeit? Was fange ich damit an? Wie soll ich sie formulieren? Klingen sie lächerlich oder oberflächlich? Sind sie unbedeutend und völlig uninteressant? - Ich weiß es nicht, ich weiß so vieles nicht, aber ich weiß, dass ich sehr viele Gedanken habe, mir Gedanken mache über alles und nichts.

Menschen, Musik, Gefühle, Fehler, Erlebnisse - über all diese Dinge kann man sich unendlich viele Gedanken machen, aber soll man das überhaupt? Sollte man es nicht einfach so hinnehmen wie es ist? - Ich finde nicht!

Alle diese besonderen Menschen in meinem Leben. Der eine, der nur durch Fotographie mit seiner Umwelt kommuniziert. Jener, der keine Ironie versteht dabei aber unglaublich humorvoll und symphatisch ist. Die, die ein leeres, eintöniges Leben führt und so unglücklich aber doch zufrieden damit ist. Jene, die sich gegen jeden Zwang und jede Regel auflehnt. Der, der seine Lebenseinstellung konsequent vertritt und verteidigt. Eine, die durch scheinbare Intelligenz um Aufmerksamkeit kämpft. Und eine, die schweigt, sich nicht gerne in den Mittelpunkt stellt, dafür aber so hilfsbereit und lieb ist, so gerne lacht und scherzt. Über alle diese Menschen keinen einzigen Gedanken verlieren - unvorstellbar! ...Warum tun sie das? Ist das was ich sehe der wahre Mensch? Oder versuchen sie sich durch ihr Verhalten zu schützen? Spannende Fragen, die man vielleicht nie beantworten kann, aber man kann darüber nachdenken!

Schade, dass manche Gedanken so schnell verlorgen gehen. Ich würde sie so gerne aufschreiben und mit anderen teilen, aber sie sind oft kurzlebig, werden von den nächsten verdrängt. Dennoch möchte ich sie nicht missen. Denn manche begleiten einen ein Leben lang, die besonderen Menschen meist nicht (Franzi - ich werde dich nie vergessen, auch wenn du nicht mehr bei uns bist!).

Tagebucheintrag vom 13. Juli 2006

Gerade muss ich erfahren, wie es ist, sich gerne seinen Frust von der Seele schreiben zu wollen, es aber nicht kann, weil man den Schlüssel für das eigene Tagebuch nicht findet - einfach furchtbar! Und das an einem Tag an dem scheinbar ohnehin schon alles schief gelaufen ist. Und zwar so dermaßen schief gelaufen, dass es möglicherweise sehr unangenehme Folgen für die Zukunft haben wird. Im Klartext: 2. Versuch Matheklausur -> viele Fragezeichen - wahrscheinlich wieder nicht bestanden! Wenn es so weiter geht nicht genügend Klausuren um ins Praxissemester zu dürfen. und sowas ist dann der Auslöser von endlosem Frust und Selbstzweifeln... man hätte sich ja noch besser vorbereiten können oder noch besser - sich für einen anderen Studiengang entscheiden können... oder überhaupt was ganz anderes anfange, weil man mit einem Studium generell überfordert ist. Wahrscheinlich liegst aber doch eher an der lerntechnischen Unfähigkeit bzw. fehlender Intelligenz. Wie auch immer, diese endlosen Vorwürfe gegen einen selbst rauben einem die letzte Energie. Auch das erfahre ich grade am eigenen Leib, während ich versuche mich in meiner Frustrationsstimmung auf die nächste Klausur vorzubereiten. Nahezu unmöglich angesichts der dauernden geistigen Gedankenverlorenheit und dem unfreiwilligen in-die-Luft-starrens-um-eine-Lösung-zu-finden. Unaufhaltsam schwirren die immer gleichen Gedankenfetzen durch die Gehirnwindungen und blockieren damit jeden sinnvollen Gedankengang. Und wenn dannn die Energie fehlt um unliebsame Gedankenströme zu verdrängen, hilft nichts anderes, als diesen freien Lauf zu lassen. Dumm nur, dass sich das reichlich schlecht auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Nachtrag vom 17.Januar 2007: Das Studium ist mittlerweile Vergangenheit - war wohl doch nicht das richtge für mich. auch wenn ich das sehr lange nicht begreifen wollte. Mittlerweile hab ich völlig die Fachrichtung gewechselt und mir gehts viel besser.

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Tagebucheintrag vom 26. Januar 2005

Gedanken...

Gedanken fassen - wie macht man das? Was braucht man? - Musik, Gefühle, Zeit? Was fange ich damit an? Wie soll ich sie formulieren? Klingen sie lächerlich oder oberflächlich? Sind sie unbedeutend und völlig uninteressant? - Ich weiß es nicht, ich weiß so vieles nicht, aber ich weiß, dass ich sehr viele Gedanken habe, mir Gedanken mache über alles und nichts.

Menschen, Musik, Gefühle, Fehler, Erlebnisse - über all diese Dinge kann man sich unendlich viele Gedanken machen, aber soll man das überhaupt? Sollte man es nicht einfach so hinnehmen wie es ist? - Ich finde nicht!

Alle diese besonderen Menschen in meinem Leben. Der eine, der nur durch Fotographie mit seiner Umwelt kommuniziert. Jener, der keine Ironie versteht dabei aber unglaublich humorvoll und symphatisch ist. Die, die ein leeres, eintöniges Leben führt und so unglücklich aber doch zufrieden damit ist. Jene, die sich gegen jeden Zwang und jede Regel auflehnt. Der, der seine Lebenseinstellung konsequent vertritt und verteidigt. Eine, die durch scheinbare Intelligenz um Aufmerksamkeit kämpft. Und eine, die schweigt, sich nicht gerne in den Mittelpunkt stellt, dafür aber so hilfsbereit und lieb ist, so gerne lacht und scherzt. Über alle diese Menschen keinen einzigen Gedanken verlieren - unvorstellbar! ...Warum tun sie das? Ist das was ich sehe der wahre Mensch? Oder versuchen sie sich durch ihr Verhalten zu schützen? Spannende Fragen, die man vielleicht nie beantworten kann, aber man kann darüber nachdenken!

Schade, dass manche Gedanken so schnell verlorgen gehen. Ich würde sie so gerne aufschreiben und mit anderen teilen, aber sie sind oft kurzlebig, werden von den nächsten verdrängt. Dennoch möchte ich sie nicht missen. Denn manche begleiten einen ein Leben lang, die besonderen Menschen meist nicht (Franzi - ich werde dich nie vergessen, auch wenn du nicht mehr bei uns bist!).

Tagebucheintrag vom 13. Juli 2006

Gerade muss ich erfahren, wie es ist, sich gerne seinen Frust von der Seele schreiben zu wollen, es aber nicht kann, weil man den Schlüssel für das eigene Tagebuch nicht findet - einfach furchtbar! Und das an einem Tag an dem scheinbar ohnehin schon alles schief gelaufen ist. Und zwar so dermaßen schief gelaufen, dass es möglicherweise sehr unangenehme Folgen für die Zukunft haben wird. Im Klartext: 2. Versuch Matheklausur -> viele Fragezeichen - wahrscheinlich wieder nicht bestanden! Wenn es so weiter geht nicht genügend Klausuren um ins Praxissemester zu dürfen. und sowas ist dann der Auslöser von endlosem Frust und Selbstzweifeln... man hätte sich ja noch besser vorbereiten können oder noch besser - sich für einen anderen Studiengang entscheiden können... oder überhaupt was ganz anderes anfange, weil man mit einem Studium generell überfordert ist. Wahrscheinlich liegst aber doch eher an der lerntechnischen Unfähigkeit bzw. fehlender Intelligenz. Wie auch immer, diese endlosen Vorwürfe gegen einen selbst rauben einem die letzte Energie. Auch das erfahre ich grade am eigenen Leib, während ich versuche mich in meiner Frustrationsstimmung auf die nächste Klausur vorzubereiten. Nahezu unmöglich angesichts der dauernden geistigen Gedankenverlorenheit und dem unfreiwilligen in-die-Luft-starrens-um-eine-Lösung-zu-finden. Unaufhaltsam schwirren die immer gleichen Gedankenfetzen durch die Gehirnwindungen und blockieren damit jeden sinnvollen Gedankengang. Und wenn dannn die Energie fehlt um unliebsame Gedankenströme zu verdrängen, hilft nichts anderes, als diesen freien Lauf zu lassen. Dumm nur, dass sich das reichlich schlecht auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Nachtrag vom 17.Januar 2007: Das Studium ist mittlerweile Vergangenheit - war wohl doch nicht das richtge für mich. auch wenn ich das sehr lange nicht begreifen wollte. Mittlerweile hab ich völlig die Fachrichtung gewechselt und mir gehts viel besser.

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